Das Unternehmen
Subaru ist die Automarke von Fuji Heavy Industries (FHI), einem der grössten japanischen Hersteller von Transporttechnologie. Neben den Subaru Automobilen entwickelt und baut FHI Lokomotiven und Busse, Industrieanlagen, Zivil- und Militärflugzeuge und ist am Bau der Raumfähre "HOPE" beteiligt. Es ist das Ziel von FHI, mit der Entwicklung von Premiumprodukten ein bedeutender Spieler auf der globalen Bühne des 21. Jahrhunderts zu sein. Im Interesse des Menschen und seiner Umwelt schafft FHI mit Pioniergeist und Respekt vor Erhaltenswertem individuelle, zukunftsweisende Produkte. Das Unternehmen entwickelt seine Technologien aus einer freien Geisteshaltung, die von flexibler Aufgeschlossenheit und unablässigem Engagement geprägt ist.Die Herkunft des Namens "Subaru"
Der erste Präsident von Fuji Heavy Industries Ltd. (FHI), Kenji Kita, hatte sehr bestimmte Meinungen über Autos. "Wenn Ihr ein Auto baut, baut ein richtiges Auto." "Japanische Autos sollten japanische Namen haben." Kita brannte darauf, Autos zu bauen, und war dann auch Feuer und Flamme für den 1954 fertig gestellten Prototyp des P-1.
Innerhalb der Firma wurden Namensvorschläge für den P-1 gesucht, aber keiner gefiel so richtig. Schliesslich gab Kenji Kita dem Auto den Namen, den er in Gedanken schon lange mit sich herumgetragen hatte: Subaru. Subaru ist der Name einer Gruppe von Himmelskörpern im Sternbild Taurus. Sechs der Sterne sind mit blossem Auge sichtbar, ungefähr 250 weitere lassen sich durch ein Teleskop ausmachen.

Im Westen wird die Sternengruppe Pleiaden genannt, in China Mao und in Japan Subaru (= "regieren" oder "sich zusammentun"). Ein anderer japanischer Name ist Mutsuraboshi ("Sechs Sterne"), wie er häufig in alten japanischen Dokumenten und in der Literatur auftaucht. Offensichtlich ist es eine Himmelserscheinung, welche die Japaner seit alter Zeit lieben. Interessant ist zudem auch, dass FHI aus dem Zusammenschluss von sechs Firmen entstand, was dem Namen Subaru eine zusätzliche Bedeutung gibt.
Warum setzt Subaru auf AWD
Die konsequente Weiterentwicklung des symmetrischen Allradantriebs (AWD = All Wheel Drive) und der Einsatz neuer Technologien bestimmen seit vielen Jahren die Strategie von Subaru. Mit dem Ziel, etwas ganz Grundlegendes zu realisieren: Autos, die mit grösster Selbstverständlichkeit und Sicherheit genau das tun, was man am Lenkrad erwartet. Das alles begann 1972, als die Marke mit den sechs Sternen die ersten Allradfahrzeuge produzierte. Seither hat Subaru eine Reihe bahnbrechender technologischer Neuerungen eingeführt. Mit dem Ziel, das einzigartige System des «Symmetrical AWD», welches das Drehmoment permanent auf alle vier Räder individuell verteilt, zu perfektionieren. Dieser konsequente Perfektionsanspruch hat dazu geführt, dass alle Subaru-Modelle beim Fahren einen unverwechselbaren Eindruck hinterlassen. Dabei geht es nicht nur um eine bessere Kontrolle des Fahrzeugs unter extremen Bedingungen. Es geht einfach darum, neue Dimensionen in punkto Fahrerlebnis zu schaffen – kurzum, in Alltagssituationen das Fahren einfacher, sicherer und angenehmer zu gestalten. Sobald Sie einmal die überragende Fahrdynamik und Fahrstabilität eines Subaru im direkten Vergleich erfahren haben, werden Sie den permanenten AWD nicht mehr missen wollen.
LSD (Limited Slip Differential) – schlupfbegrenzendes Differenzial
Als wesentliche Ergänzung zum permanenten AWD trägt ein schlupfbegrenzendes Zentraldifferenzial zur Traktion und zur Stabilität bei. Ein ausgeklügelter Mechanismus steuert die Drehmomentverteilung und schränkt das Durchdrehen der Räder proaktiv ein, anstatt nur hinterher zu reagieren. Diese Echtzeit-Anpassung stellt sicher, dass Sie die Allrad-Traktion und -Stabilität stets voll nutzen können. Das Zentraldifferenzial werden Sie wohl niemals zu Gesicht bekommen – aber es ist doch beruhigend zu wissen, dass diese Vorrichtung mit allen anderen Subaru- Technologien zusammenwirkt, um Ihr Fahrzeug noch stabiler zu halten und noch mehr Sicherheit zu gewährleisten.
Technische Charakteristiken / Vorteil des Symetrical AWD von Subaru
Seit Jahrzehnten ist Subaru davon überzeugt, dass der ideale Antriebsstrang der symmetrische Allradantrieb ist. Warum nicht der Vorderrad- oder der Hinterradantrieb? Beide haben zweifellos ihre positiven Seiten unter bestimmten Bedingungen. Aber insgesamt kommt Leistung nur dann, wenn sie auf alle vier statt lediglich auf zwei Räder übertragen wird, in allen Situationen mit Sicherheit auf die Strasse. Und das erst recht mit dem Symmetrical AWD von Subaru. Denn hier spielen zwei Konstruktionsprinzipien ideal zusammen: der kompakte Boxermotor mit dem niedrigen Schwerpunkt und eine geradlinige Kraftübertragung aus dem längs eingebauten Motor entlang der Mittelachse des Fahrzeugs. Daraus ergibt sich ein äusserst präzises Lenkverhalten in Kurven sowie eine beruhigende Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten und ungünstigen Strassenverhältnissen. Genau diese Kombination aus Ausgewogenheit und Berechenbarkeit ergibt die reaktionsschnelle Wendigkeit, die den Subaru AWD von anderen Allradsystemen unterscheidet. Eine Überlegenheit, die nicht zuletzt aus Subarus jahrelanger Rallyeerfahrung resultiert.
Die Ausgewogenheit des symmetrischen AWD kommt vor allem daher, dass die Komponenten in Längsrichtung montiert sind, mit nahezu totaler Seitensymmetrie. Die Motor sitzt tief im Fahrwerk, während andere gewichtige Elemente (wie z.B. das Getriebe) weiter hinten montiert sind. So ist der Schwerpunkt auch ideal zwischen Vorder- und Hinterrädern positioniert.
Subaru Vehicle Dynamics Control
In leistungsstarken Subaru-Modellen ist zusätzlich eine elektronische Stabilitäts- und Traktionskontrolle eingebaut. Als Ergänzung zur permanenten Sicherheit des AWD perfektioniert sie das Fahrverhalten in schwierigen Situationen. Sensoren überwachen Geschwindigkeit, Stellung des Gaspedals, eingelegte Getriebestufe, Querbeschleunigung, Bremsstatus, Lenkradwinkel – und ziehen daraus Schlüsse über die momentane Fahrsituation. Daraufhin koordiniert ein Rechner gleichzeitig die Steuerung der Motorleistung zusammen mit der Drehmomentverteilung. Über das ABS wird zudem eine gezielte Bremswirkung auf den jeweiligen Rädern bewirkt, um das Fahrzeug möglichst stabil zu halten. Alle diese Funktionen unterstützen die Sicherheit und lassen Sie die fahraktive Dynamik noch mehr geniessen.Vehicle Dynamics Control* greift bei Traktionsverlust mit der richtigen Bremskraft auf einzelne Räder ein, um ein Ausbrechen des Fahrzeugs schon im Ansatz zu verhindern und das Fahrzeug wieder in einen stabilen Fahrzustand zu bringen. So können Sie Gefahren noch sicherer ausweichen und das Fahrzeug besser unter Kontrolle halten.

Der Vorteil eines Boxermotors

Es ist der Boxermotor, der das gesamte Layout des Subaru-Antriebsstrangs überhaupt erst möglich macht. Der Motor ist kurz und flach, wodurch die ganze vordere Antriebseinheit steifer wird, und das bei geringem Gewicht. Der flache Boxermotor lässt sich tief im Fahrwerk einbauen, was auch in einem tiefen Schwerpunkt resultiert. Reihen- und V-Motoren haben in dieser Hinsicht Nachteile. Zudem bietet der Boxermotor den Vorteil, dass die einander gegenüber liegenden Kolben ihre Massenkräfte gegenseitig ausgleichen. Verglichen mit Reihen- oder V-Motoren läuft ein Boxermotor mechanisch ruhiger, mit weniger Vibrationen. Zusammen mit dem Symmetrical AWD ergibt sich eine hoch effiziente Konfiguration, um die Leistung optimal nutzbar zu machen und mit herausragendem Fahrverhalten zu verbinden. Wie auch immer die Strassenbeschaffenheit und die Wetterbedingungen aussehen mögen - mit einem Subaru werden Sie jede Strecke mühelos bewältigen.
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Variable Drehmomentverteilung
Egal unter welchen Strassenbedingungen, entscheidend ist, dass das Fahrzeug in jeder Situation sicher beherrschbar ist und Sie mit grösstmöglicher Gelassenheit fahren können. Und genau hierbei zeichnet sich der permanente AWD von Subaru dank seiner aktiven Drehmomentverteilung aus. Von Anfang an speziell auf vier permanent angetriebene Räder ausgelegt, verteilt dieses System das Drehmoment des Motors auf die einzelnen Räder und nicht nur auf die Vorder- bzw. Hinterachse. So leitet das ausgeklügelte System automatisch stets die optimal übertragbare Kraft an jedes Rad. Das Ergebnis ist ein vorbildlich dynamisches Handling, mit spontanen Reaktionen. Auch wenn sich die Fahrbahnbedingungen unerwartet ändern, spielt die Drehmomentverteilung eine wesentliche Rolle, um situativ die grösstmögliche Fahrstabilität und damit dem Fahrer stets die Kontrolle über das Auto zu vermitteln.
LSD (Limited Slip Differential) – schlupfbegrenzendes Differenzial
Wendigkeit und Gleichgewicht
Wenn Sie eine enge Kurve fahren oder bei hoher Geschwindigkeit die Fahrspur wechseln, um einem plötzlich auftauchenden Hindernis auszuweichen, benötigen Sie stets die unmittelbare Reaktion des Fahrzeugs mit grösstmöglicher Stabilität. In solchen Fällen tragen die natürliche Wendigkeit und die neutralen Handlingeigenschaften eines Subaru dazu bei, dass Sie sicher auf Kurs bleiben. Diese Eigenschaften beruhen auf einer Kombination von Faktoren. Einerseits zählt dazu der tief eingebaute, leichtgewichtige Boxermotor. Und da die weiteren Antriebskomponenten wie Getriebe, Achsantrieb und Differenzial nahe der Hinterachse angeordnet sind, ist die Achslastverteilung ausgeglichen. Zudem ist der gesamte Antriebsstrang zwischen linker und rechter Seite vollkommen auf Symmetrie ausgelegt und gewährleistet so, dass das Kurvenfahren mit einem Subaru spürbar sicherer ist als bei Fahrzeugen mit einer konventionellen Antriebskonfiguration.
Die Kontrolle der Karosseriebewegungen ist ein weiterer wichtiger Faktor beim Kurvenfahren - insbesondere bei rascher Abfolge von Richtungswechseln. Unter solchen Umständen steht ein niedriger Schwerpunkt am besten im Einklang mit den physikalischen Gesetzen. Und wiederum ist es der Boxermotor und sein einzigartiger Antriebsstrang, der hier eine wichtige Rolle spielt. Je höher der Schwerpunkt, umso eher gehen Gleichgewicht und Kontrolle verloren, so dass das Fahrzeug tendenziell in den Kurven instabil wird. Bei Subaru gilt: je niedriger, umso besser. Daraus erklärt sich auch der dramatische Unterschied zwischen den beiden dargestellten Beispielen. Die "Körpersprache" eines Subaru drückt stets Gelassenheit und Stabilität aus. Das Fahren wird komfortabler und weniger ermüdend. Genau das ist der Grund, warum Subaru bei der Konstruktion seiner Fahrzeuge konsequent der eigenen Philosophie folgt.

Die perfekte Ausgewogenheit
Der Symmetrical AWD von Subaru wurde immer wieder in den härtesten Rallyes der Welt getestet und hat seine Qualitäten mit zahlreichen Siegen in der FIA Fahrer-Weltmeisterschaft bestätigt. Subaru verwendet für die Weltmeisterschaftsautos wie für die in Serie produzierten Fahrzeuge das gleiche System des symmetrischen Allradantriebs. Diese Seiten haben Ihnen gezeigt, wie die verschiedenen Technologien zusammenwirken und das Fahren eines Subaru zu einem Erlebnis der besonderen Art machen. Die technologische Kompetenz und die laufende Systemperfektionierung bringen noch mehr Fahrfreude in jedem neuen Subaru-Modell. Subaru steht synonym für Fahrzeuge mit einer Kombination aus Agilität, Stabilität und bester Traktion. Eine Kombination von Qualitäten, die ihresgleichen sucht.
Lineartronic CVT (Continuously Variable Transmission)
Das neue stufenlose Automatikgetriebe von Subaru
Lineartronic CVT (Continuously Variable Transmission)
Das neue stufenlose Automatikgetriebe von Subaru
Automatik- oder Schaltgetriebe? Wenn es um diese automobile Kernfragegeht, scheiden sich die Geister. Schaltgetriebe gelten als sportlich,Automatikgetriebe als komfortabel, aber auch verantwortlich für einenhöheren Kraftstoffverbrauch. Subaru setzt die Gültigkeit diesertraditionellen Doktrin außer Kraft. Mit der Entwicklung seinesstufenlosen Automatikgetriebes Lineartronic CVT (Continuously VariableTransmission) hat der weltgrößte Hersteller von Allrad-Pkw zwei Weltenzusammengeführt. Zum ersten Mal überhaupt bietet Subaru in einemserienmäßigen Modell ein stufenloses Automatikgetriebe in Längsrichtunggekoppelt mit dem permanenten Allradantrieb Symmetrical AWD, das miteiner Kette statt mit einem Riemen arbeitet.
Geniale Idee
Die Idee eines stufenlosen Automatikgetriebes ist an sich ja genial. Man hat nicht nur fünf oder sechs oder sieben Gänge zur Wahl, sondern zwischen der kleinsten und der größten möglichen Übersetzung stehen beinahe unendlich viele Gänge zur Verfügung. Man bewegt sich also stets im optimalen Bereich. Ganz nach Lust und Laune kann der Fahrer zwischen fest vorgegebenen Fahrstufen manuell schalten oder sich mit höchstem Komfort stufenlos beschleunigen lassen. Zum Marktstart im September 2009 kombiniert Subaru die 2.0i- und 2.5i-Liter-Saugmotoren in Legacy und Outback mit dem kettengetriebenen stufenlosen Automatikgetriebe Lineartronic, das einen um fünf Prozent besseren Wirkungsgrad hat und deshalb seinen Teil zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit beiträgt
Das technische Prinzip
Das technische Prinzip
Technisch gesehen verbindet beim CVT-Getriebe eine kraftübertragende Stahl-Laschenkette (Zugkette) in einem Ölbad zwischen zwei variablen Kegelscheibenpaaren, dem so genannten Variator, die Getriebeeingangswelle mit dem Antrieb. Je nach Fahrzustand und Leistungsforderung werden die Scheiben hydraulisch gedrückt oder gespreizt: Je nach Zusammenschieben beziehungsweise Auseinanderziehen der beiden Kegelradflächen läuft die Zugkette weiter innen oder außen in den Kegelscheibenpaaren und sorgt in jeder Fahrsituation stufenlos für die optimale Übersetzung.
Das Verstellen der Kegelflächen geschieht hydraulisch und anhand unterschiedlicher Steuerungskennlinien. Auf diese Weise ändert sich das Übersetzungsverhältnis stufenlos, und es sind theoretisch unendlich viele Übersetzungen möglich. Ein Regler überwacht dabei einerseits die Übersetzung, die aus dem Radienverhältnis resultiert und andererseits den für die reibschlüssige Drehmomentübertragung erforderlichen Anpressdruck. Die Lineartronic arbeitet mit kleineren Riemenscheiben, was die Einheit sehr kompakt macht. Wegen des großen Unterschieds zwischen dem kleinsten und dem größten Durchmesser der Riemenscheiben ermöglicht das CVT eine hohe Endgeschwindigkeit bei einer relativ niedrigen Motordrehzahl.
Optionaler Handschalt-Modus
Schaltwippen am Lenkrad ermöglichen den Handschaltmodus mit sechs verschiedenen Getriebestufen für schnelle manuelle Eingriffe.
Lineartronic mit Active Torque Split AWD
Das stufenlose Lineartronic-Getriebe ist mit einem Active Torque Split AWD gekoppelt, der durch permanente Kontrolle der Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterrädern auf Traktionsbedingungen, Kraftübertragung und Gasbefehle reagiert.
Das Ergebnis
Die Lineartronic lässt den Motor bei jeder Geschwindigkeit im günstigsten Drehzahlbereich arbeiten und erzielt somit ein optimales Gleichgewicht von Leistung und Kraftstoffverbrauch. So konnte der Kraftstoffverbrauch im Vergleich zum Vorgängermodell (ausgerüstet mit einem klassischen Automatikgetriebe) um bis zu einem halben Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer gesenkt werden. Die Reaktion auf Gasbefehle ist spontan, gefühlvoll und lässt sich fein dosieren.
Perspektiven
Perspektiven
Subaru sieht in der Einführung des neuen stufenlosen Automatikgetriebes Lineartronic einen wichtigen Schritt in die Zukunft der modernen Getriebetechnik. Sobald diese Technologie auch die hohen Drehmomente des modernen Boxerdiesel-Motors verarbeiten kann, dürfte einem durchschlagenden Erfolg kaum noch etwas im Wege stehen.




